Geocachen in Nordfriesland

Für 2 Wochen der Sommerferien ging es für uns an die Nordsee, genauer gesagt in das 130 Einwohner Örtchen Wesselburenerkoog. Und wie das im Norden so ist, gibt es dort mehr Schafe, Windräder und Strandkörbe als Menschen. Des weiteren gibt es auch eine Vielzahl an Caches, die meistens von Urlaubern, die regelmäßig in die Region fahren, versteckt wurden. Wir haben also viel gecached, aber auch Städte und deren Sehenswürdigkeiten besucht. Alles weitere könnt ihr im folgenden nachlesen.

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Friedrichstadt

Friedrichstadt – oft auch “die Holländerstadt” genannt, verspricht, wie der Name sagt Grachten, Brücken und Treppengiebelhäuschen, wie sie in Holland typisch sind. Vor hunderten von Jahren bekamen hier religiös verfolgte Holländer, die Erlaubnis, sich niederzulassen, weshalb auch ihre Kultur und Baukunst bis heute geblieben ist.

Der Multi Wasser rundherum legt einem spannende Informationen zu Friedrichstadt dar und dient dehalb als eine perfekte Stadtführung. Neben diesem Multi haben wir aber auch eine Bootstour unternommen und an einem Stand-Up-Paddel-Kurs teilgenommen, wodurch wir die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive entdecken konnten.

Mittags machten wir eine Pause in der Meeresküche Metzner, wo wir eine gemischte Fischplatte aßen – sehr lecker und empfehlenswert! Abends konnten wir den Tag dann bei einem traumhaften Sonnenuntergang und einem leckeren Lachsburger in der Holländischen Stube gemütlich ausklingen lassen.


Sankt-Peter-Ording

Sankt-Peter-Ording ist besonders für traumhafte Dünenlandschaften, sowie einen langen Badestrand, bekannt. Diesen kann man für geringes Entgeld über verschiedene Eingänge erreichen. An einem warmen Sonnentag haben wir hier einen Strandkorb gemietet und die Nordseeluft genossen. Und ja – Caches gibt es hier selbst am Strand. Die Seebrücke von SPO, Webcam SPO und “GoldSuche” an 54 Grad Nord (Bernstein) kann man bei einem schönen Strandspaziergang besuchen. Außerdem warten Caches an der Promenade darauf von fröhlichen Dosensuchern gefunden zu werden. Dabei hat mir besonders gut der Trimm Dich 130 (LP?)-Cache gefallen. Eine Einkaufsstraße mit Restaurants, Bars, Boutiquen, Supermärkten und allem weiteren, was der Tourist benötigt, ist ebenfalls vorhanden.


Insel Pellworm

Nach einer 35-minütigen Fährfahrt erreichten wir die grüne Insel Pellworm. Gemütlich, ruhig und naturbelassen beschreiben sie sehr gut. Und wie es im Norden üblich ist, gibt es auch hier wieder mehr Schafe als Menschen, aber auch Restaurants, Cafés und ein Supermarkt sind vorhanden.

Mit dem Fahrrad kann man die Insel am besten entdecken. Entweder man bringt sein eigenes mit (5€ extra auf der Fähre) oder man leiht sich eines im “Zentrum”. Direkt am Deich verlaufen wunderbare Radwege und man hat die Möglichkeit während seines Aufenthaltes ganz Pellworm zu umrunden (27 km). So haben wir es auch gemacht und konnten dabei alle Tradis und weitere Caches der Insel finden. Insgesamt keine wirklich besonderen Dosen, dafür aber meist an tollen Orten versteckt und oftmals auch groß genug für TBs und Tauschgegenstände. 

Mittags machten wir Pause im “Imbiss Hooger Fähre“, wo wir Matjes und Lammbratwurst gegessen haben. Die typisch regionalen Spezialitäten waren lecker und auch die weitere Auswahl an Gerichten ist groß. Für einen Zwischenstopp kann ich den Imbiss mehr als empfehlen.

Einen schönen Cache soll es am Solar Café geben. Diesen konnten wir wegen Zeitmangel aber leider nicht finden. Das Café liegt inmitten eines riesigen Solar-Feldes und beinhaltet eine dazugehörige Ausstellung.


Büsum – Eidersperrwerk

…oder besser gesagt Eidersperrwerk – Büsum, zumindest in unserem Fall. Dort führte uns eine Cacheserie mit 20 Dosen auf 18 Killometern vom Eidersperrwerk in Wesselburener Koog bis nach Büsum. Natürlich wurde auch diese Tour mit dem Fahrrad bestritten, wobei wir alle Caches gut finden konnten. Dabei führte uns die Serie auf einem schönen Radweg, meistens entlang des Wassers, mit tollen Aussichten und leichtem Wind.

Zu Büsum kann ich nicht viel sagen, da wir eigentlich nur zum Tennis spielen hier waren und durch die nette Fußgängerzone spaziert sind. Die leckersten Pfannkuchen gibt es auf jeden Fall bei “Wiebkes Blaubeerpfannkuchen“, wo wir nach der langen Fahrradour und einer spannenden Partie Tennis einkehrten.


Husum

Bei traumhaftem Wetter starteten wir unseren Tagesausflug nach Husum. Die Stadt mit ihrem Hafen und den verschiedenfarbigen Häusern interessierte uns sehr, vor allem, da sie uns durch Storm literarisch als “graue Stadt am Meer” bekannt war. Genau über diesen Dichter Theodor Storm, oft auch als der berühmteste Sohn der Stadt Husum bezeichnet, gibt es einen WhereIGo, welcher quer durch Husum führt und einem dabei das Leben Storms näher bringt. Generell bin ich ein großer Fan von WhereIGos, weshalb auch dieser mir unglaublich gut gefallen hat.

Des Weiteren gibt es den Cache #3: Marktplatz Husum, welcher trotz seiner zentralen Lage über eine tolle Dose verfügt. Mittags ging es für uns dann asiatisch essen, beim Ricegarden, wo wir wirklich leckeres Essen serviert bekamen.

Leuchtturm Westerheversand

Einen schönen Ausflug kann man zum Westerhever Leuchtturm machen. Für kleine Geld kann man am Parkplatz parken und von dort entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die traumhaften Salzwiesen zum Leuchtturm gelangen. Man kann eine Leuchtturmführung buchen oder die kostenlose Ausstellung zum Thema “Nordsee” besuchen und bei Bedarf noch einen Abstecher zum Meer machen.

Der Tradi “100 Jahre Leuchtturm Westerhever-Sand” liegt zudem direkt am Leuchtturm, sodass auch Geocacher hier keinesfalls zu kurz kommen.


Wie hat dir der Beitrag gefallen? Was hat dir gefehlt? Warst du selbst schon mal in der Region? Schreibt mir doch bitte einen kurzen Kommentar unter diesem Beitrag.

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